Strafverteidiger Frank Duic Dinslaken

Vergütung

Die Vergütung des Anwalts ist auch eines der wichtigsten Aspekte des Anwaltsvertrages und sollte daher durchaus mehr Beachtung finden als gemeinhin angenommen. Für den Anwalt ist es seine Lebensgrundlage und die seiner Mitarbeiter, sprich der Kanzlei, für den Mandanten oftmals die Frage seiner Möglichkeiten. Man darf bei allem für und wieder in diesem Spannungsfeld aber aus Sicht des Mandanten nicht vergessen:

Der Anwalt ist mein Streiter im Verfahren, der sich für mich in die Bresche wirft um mir beizustehen wegen eines berechtigten oder unberechtigten Vorwurfs.
Mit dem Honorar erkaufe ich mir Zeit, nämlich die Zeit meines Anwalts, sich meiner Sache anzunehmen. Und dazu gehört neben dem Mandantengespräch oder der Fertigung von Schreibens auch das Erarbeiten des Stoffs, das Lesen der Akte, von Literatur und Entscheidungen und die Überlegung, was die beste Strategie für mich als Mandant ist nebst erwartbarer Alternativen.
Und ich erkaufe mir das Wissen, die Fähigkeiten, die Erfahrung und damit das Können meines Verteidgers.

Die Vergütung rechnen wir in der Regel nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ab.

Danach wird das Strafverfahren in verschiedene Verfahrensabschnitte abgerechnet.

Es entsteht eine Grundgebühr für die Einarbeitung, für die einzelnen Verfahrensabschnitte jeweils eine Verfahrensgebühr und dann eine weitere Gebühr pro Verhandlungstag.

Bei umfangreicheren Strafverfahren schließen wir auch eine Honorarvereinbarung ab.

Hinweis: Eine angemessene und erfolgversprechende Strafverteidigung kostet Zeit, und Zeit kostet natürlich Geld. Es ist für den Strafverteidiger daher oberste Pflicht, sich intensiv mit der Akte und seinem Mandanten zu befassen, um z.B. bestmöglich vorbereitet in die Hauptverhandlung gehen zu können.
Nichtsdestotrotz ist es auch für den Strafverteidiger zunächst schwierig den Umfang und die Kosten des Verfahrens zu konkretisieren, weil eine Einschätzung des Verfahrens in den meisten Fällen erst mit der Akteneinsicht des Rechtsanwalts vorgenommen werden kann.

Die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Prozesskostenhilfe, wie in den meisten Rechtsgebieten, besteht im Strafrecht nicht. Soweit nicht ein Fall der notwendigen Verteidigung (Pflichtverteidigung) vorliegt, muss die Anwaltsvergütung von Ihnen selbst aufgebracht werden.

Warum wird gerade in Strafsachen immer ein Vorschuss gefordert und wie hoch ist dieser?

In Strafsachen ist es anwaltsüblich, dass Verteidiger in etwa zumindest 70 % –  80 % des voraussichtlich anfallenden Honorars als Vorschuss nehmen. Einen guten Strafverteidiger zu finden, der diesen Vorschuss nicht in etwa verlangt, wird so gut wie nicht möglich sein. Vielfach werden sogar 100 % des voraussichtlich anfallenden Honorars als Vorschuss genommen.

Fallen also etwa 1000 Euro für die Übernahme einer Verteidigung in einer durchschnittlichen Sexualstrafsache oder 500 Euro in einer anderen durchschnittlichen Strafsache an, so sind zumindest 500 Euro oder 250 Euro zu Beginn des Mandatsverhältnisses zu bezahlen. Der Vorschuss wird in der Regel verlangt, weil die Zahlungsmoral der Mandanten nach Beendigung des Verfahrens häufig rapide sinkt. Es ist also nicht persönlich zu nehmen, wenn Ihr Anwalt Sie darauf hinweist, dass er seine Tätigkeit von der vollständigen Zahlung zumindest des Vorschusses abhängig macht.

Wir dagegen erheben einen Vorschuss in Strafsachen in Höhe von 35 % – 40 % (je nach Fallgestaltung) und berechnen das weitere Honorar jeweils beim nächsten Verfahrensabschnitt. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie die voraussichtlich anfallenden Anwaltsgebühren nicht als Vorschuss auf einmal erbringen müssen.

 

Strafverteidiger Frank Duic Dinslaken

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Die 21-jährige Erfahrung sowohl als Wahl- als auch als Pflichtverteidiger, ist Garant dafür, dass es keine „bösen Überraschungen“ für den straffällig gewordenen – oder auch unschuldigen! – Mandanten gibt.

21 Jahre Erfahrung im Strafrecht/Strafverteidigung

Kompetente individuelle Betreuung

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Akteneinsicht zum Festpreis

Abrechnung nach dem RVG anstatt teurer Vergütungsvereinbarung

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