Unter den Begriff Kapitalstrafrecht fallen die unter §§ 211 ff StGB bezeichneten Delikte wie Totschlag, Mord und Körperverletzung mit Todesfolge.

Da im Kapitalstrafrecht immer schwere Tatvorwürfe erhoben werden, die zum Teil auch mit lebenslanger Strafandrohung belegt sind, ist es hier dringend notwendig einen Verteidiger einzuschalten.

In diesen Fällen hat sich der Verteidiger nicht nur um die Verteidigung des jeweiligen Mandanten zu kümmern, sondern auch Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Ein Kapitalverbrechen wird meist im Licht der Öffentlichkeit stehen, so dass es ebenso zu den Aufgaben des Verteidigers gehört, die Persönlichkeitsrechte des jeweiligen Mandanten, zum Beispiel vor Presse und Schaulustigen, zu schützen.

 

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